Erfahrungsbericht von Mirko und Verena Almeroth

Es begann Anfang März 2011

Mirko:
Trotz einer menschlich gesehenen nahezu aussichtslosen persönlichen Situation nahm ich immer wiederkehrende Berichte im Familienkreis zum Anlass, mich beim cpd anzumelden. Recht zügig erhielt ich die ersten drei Partnervorschläge aus dem näheren Umkreis, auch ein Vorschlag aus der „mittleren“ Entfernung war dabei. Danach wurde mir überraschenderweise ein Kontakt aus Karlsruhe vorgeschlagen, mit knapp 400 km nicht gerade in der Nähe

Verena:
Schon lange hatte ich mir eine Partnerschaft gewünscht, doch hatte es nie geklappt. Der cpd wurde mir von einer Freundin empfohlen und zu Anfang des Jahres habe ich mich dann schließlich entschieden, mich beim cpd anzumelden. Ich war sehr gespannt, ob und was daraus entstehen würde!

Mirko:
Dennoch – oder gerade weil mein Weg mich in näherer Zukunft sowieso an den Bodensee führen würde, bestätigte ich den Vorschlag aus Karlsruhe. Es begann mit mails – und ich setzte alles auf eine Karte. Zwar erwähnte ich noch nicht, dass ich an den Bodensee ziehen würde, jedoch schilderte ich meine Situation, vor allem, um von Anfang an mit offenen Karten zu spielen, und sagte mir: „Welche Frau mag sich das antun?“

Verena:
Die ersten mails von Mirko haben mich sehr positiv angesprochen, und als er mir dann von seiner persönlichen Situation erzählte, hat mich das betroffen gemacht. Ich habe dann Mirko gefragt, ob ich für ihn beten dürfte. Es war mir ein Anliegen, ihn im Gebet zu unterstützen.

Mirko:
Ihre Antwortmail war so aufbauend und tröstend, ich konnte diese Reaktion zunächst gar nicht einordnen, da sie vollkommen unerwartet war. Auch im weiteren Verlauf des Mailkontaktes strahlte Verena eine Sicherheit und Zuversicht aus, die mir gut tat, und die mich vergangene negative Erfahrungen zunehmend vergessen ließ. Als ich dann erfuhr, dass ihr Vater am Bodensee wohnt und ihre Schwestern im Südschwarzwald, noch dazu, dass sie bereit wäre, für den Partner umzuziehen „egal wohin“, war meine Wegweisung in Richtung Bodensee immer klarer. Ein von mir geplanter Besuch bei meinen Eltern zu Ostern wurde von Verena zum Anlass genommen, ein persönliches Treffen vorzuschlagen. So haben wir uns zum ersten Mal am 26.04.2011 am offenen Bücherregal in Überlingen getroffen.

Verena:
Beim Austausch per E-Mail entdeckte ich immer wieder Übereinstimmungen, wie z.B. bei der Einstellung im Bezug auf den Glauben. Und auch sonst schien es zu passen, und ich hatte einen guten Eindruck von diesem E-Mail-Kontakt.
Nach ein paar Wochen wurde es dann Zeit, sich mal zu treffen. Kurz vorher wurde ich gewarnt, ja vorsichtig zu sein. Einerseits verstand ich die Sorge, andererseits wurde ich dann im Gebet ruhig und war mir sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Und das bestätigte sich bei unserem Treffen Ende April. Unsere Freundschaft hatte damit „offiziell“ begonnen.

Mirko:
Es folgten stundenlange Telefongespräche, schließlich mein Umzug an den Bodensee am 01.07.2011. Vor ihrem lange geplanten Sommerurlaub konnte Verena noch einige Tage zu Besuch kommen. In der Zeit der Mails, der Telefonate und des Zusammenseins ist eine wunderbare Vertrautheit gewachsen, eine Zuversicht und die Sicherheit, dass alles, was in der Vergangenheit passiert ist, genau so geplant war, damit wir jetzt bereit sind für eine Beziehung, damit wir uns genau jetzt „über den Weg laufen“. ER hat es letztlich so geführt. Liebe ist entstanden, die mich dazu ermutigt hat, am 07.07.2011 unsere Schritte zum offenen Bücherregal zu lenken und Verena die große Frage zu stellen, ob sie mich heiraten möchte. Eigentlich war ich mir sicher, dass sie „Ja“ sagen würde, aber der Zweifler in mir kam immer wieder durch. Ich hatte die Frage kaum fertig ausgesprochen, schon kam ein „Ja“ – aus vollem Herzen.


Verena:
In der Zeit vor diesem Treffen wurde mir immer mehr bewusst, dass ich Mirko wirklich liebe. So hatte ich bald für mich entschieden, wenn Mirko mich fragen wird, werde ich „Ja“ sagen. Eine Heirat kam für uns von Anfang an in Frage, und da ich weiterhin sicher war, ist mir diese Entscheidung leicht gefallen. Ich erlebe diese Freundschaft zu Mirko als ein großes Geschenk von Gott und bin sehr dankbar für seine Führung und dass ER uns zusammengeführt hat.


Im Vertrauen auf SEINEN guten Weg planen wir nun unsere Hochzeit im nächsten Frühjahr. Wir freuen uns und sind Gott auch von Herzen dankbar, dass die Mitarbeiter des cpd es immer wieder hinbekomen, aus der Vielzahl der Teilnehmer genau zwei passende „Karteikarten“ herauszusuchen. Herzlichen Dank dafür!

Eure Verena und Mirko Almeroth

Paar 1530

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